Party mit Musik zum Mitnehmen

Siegen. Heute Nacht. 7inch. Ein völlig betrunkener steht vor dem DJ-Pult und bewegt sich (meint er) rhythmisch im Takt der Musik. Nach dem Song, an dem er viel Freude hatte, meint der völlig verschwitzte Party-Gast zum DJ: „Ey, kann ich den Song haben?“ Der DJ: „Klar, gib mir einen USB-Stick!“

„Klar,“ wird der geneigte Leser sagen „ich zieh mir auch oft Musik von Freunden, die DJ sind, ist doch nix besonderes.“ Aber hier ist das etwas besonderes. Auf dieser Party kann das jeder völlig legal machen.
Es ist eine „Creative Commons“-Party. Das bedeutet, das die Interpreten der Musik keine Mitglieder der Gema sind und ihre Musik zur kostenlosen Verbreitung zur Verfügung stellen.

Sie können dabei entscheiden, ob ihre Musik nur umkommerziell kostenlos verbreitet werden werden darf, sie verändert werden darf, ihr Name erscheinen muss oder sogar kommerziell verbreitet werden darf, ohne dass sie etwas davon abbekommen.

Dabei stellen längst nicht mehr nur Musiker elektronischer Musik ihre Musik kostenlos im Internet zur Verfügung, auch echte Bands, mit Gitarre, Bass und Schlagzeuger, gehen neue Geschäftswege. Die Braunschweiger Band Jammin inc beweist es: In ihrem Song was ist härter 2.0 thematisieren sie sogar die Gema und ihr Geschäftsmodell. Jammin inc verdient nicht durch Verkauf von Alben, sondern nur über Konzerte. Auf denen verteilen sie manchmal sogar kostenlose Alben.

Die Creative Commons – Lizenzen sind unter de.creativecommons.org einsehbar.

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